{"id":2999,"date":"2021-11-19T13:05:12","date_gmt":"2021-11-19T12:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/?page_id=2999"},"modified":"2023-07-13T14:43:04","modified_gmt":"2023-07-13T12:43:04","slug":"50-tipps-zur-bienenernaehrung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/bio-zucker\/50-tipps-zur-bienenernaehrung\/","title":{"rendered":"Schon gewusst? \u2013 50 Tipps und Infos zu Bienenfutter und Bienenern\u00e4hrung"},"content":{"rendered":"<div class=\"row \"><\/p>\n<h2>Sp\u00e4tsommerpflege<\/h2>\n<ol>\n<li>Honig ist der Wintervorrat der Bienen. Mit der Ernte nehmen wir ihnen diesen Vorrat weg. Mit hochwertigem ambrosia-Bienenfutter ersetzen wir ihnen diesen Vorrat. Ohne ausreichend Futter k\u00f6nnen Bienen den Winter nicht \u00fcberleben.<\/li>\n<li>Im Winter brauchen Bienen viel Energie zum Heizen. Deswegen m\u00fcssen die Bienen rechtzeitig vor dem Winter aufgef\u00fcttert werden, um den entnommenen Honig zu ersetzen. Den Grundstein f\u00fcr gesunde und produktive V\u00f6lker im kommenden Jahr legen Sie bereits im Sp\u00e4tsommer.<\/li>\n<li>Ein einr\u00e4umiges Volk braucht etwa 12-14 kg Winterfutter, ein zweir\u00e4umiges Volk etwa 18-22 kg.<\/li>\n<li>Die Sp\u00e4tsommerpflege beginnt nach der letzten Honigernte. Bienenv\u00f6lker d\u00fcrfen nie Hunger haben! Nur dann k\u00fcmmern sich die Ammen gut um die Aufzucht der Winterbienen.<\/li>\n<li>Zur Sp\u00e4tsommerpflege geh\u00f6rt unbedingt eine konsequente Varroa-Behandlung. Sie l\u00e4sst sich gut mit der Einf\u00fctterung verbinden. Wirksam sind zu dieser Zeit nur Medikamente auf basis der Ameisens\u00e4ure, da diese in die Brutzellen hineinwirken. Sirupf\u00fctterung und Varroa-Bek\u00e4mpfung mit dem Wirkstoff Ameisens\u00e4ure d\u00fcrfen nicht zeitgleich erfolgen, da dadurch die Ameisens\u00e4urekonzentration verd\u00fcnnt wird. Die Brosch\u00fcre \u201eVarroa unter Kontrolle\u201c der Bieneninstitute k\u00f6nnen Sie unter <a href=\"https:\/\/ag-biene.uni-hohenheim.de\/\">https:\/\/ag-biene.uni-hohenheim.de\/<\/a><\/li>\n<li>Direkt nach der Honigernte f\u00fcttern Sie am besten bereits eine kleine Portion ambrosia\u00ae-Bienenfuttersirup, damit die Bienen keinen Hunger leiden und keine R\u00e4uberei aufkommt. Nach der Varroa-Behandlung f\u00fcttern Sie den Rest.<\/li>\n<li>Wenn Sie mit Thymolpr\u00e4paraten gegen die Varroa behandeln, empfiehlt es sich, schon vor der Behandlung etwa zwei Drittel der erforderlichen Menge einzuf\u00fcttern. Bienenv\u00f6lker nehmen das Futter manchmal nach einer Thymolbehandlung schlechter ab.<\/li>\n<li>\u201eWinterfutter\u201c bezieht sich auf die Menge, die von den Bienen eingelagert wurde. Nicht darauf, wieviel Sie eingef\u00fcttert haben!<\/li>\n<li>F\u00fcr die Winterf\u00fctterung eignet sich besonders Fl\u00fcssigfutter. Aus 1 kg ambrosia\u00ae Bienenfuttersirup entstehen etwa 0,9 kg Winterfutter.<\/li>\n<li>Wenn Sie das Bienenvolk ohne M\u00fche anheben k\u00f6nnen, bedeutet das \u201eHunger!\u201c. Sie sollten dann sofort eine kleine Portion (etwa 5 kg) ambrosia\u00ae Bienenfuttersirup einf\u00fcttern.<\/li>\n<li>Schwache V\u00f6lker werden bei der F\u00fctterung schnell ausger\u00e4ubert. Bereiten Sie die F\u00fctterung gut vor, um das zu vermeiden. Um R\u00e4uberei zu vermeiden passen Sie auch die Fluglochbreite je nach Jahreszeit an die Volksst\u00e4rke an.<\/li>\n<li>Nehmen Sie einen Kanister mit frischem Wasser, Spritzflaschen und Lappen mit, um versch\u00fcttetes Futter sofort aufzuwischen. So vermeiden Sie R\u00e4uberei.<\/li>\n<li>Sauberkeit ist Pflicht, wenn Sie Bienenv\u00f6lker f\u00fcttern!<\/li>\n<li>Lassen Sie keine Waben, Futtereimer oder Futtereinrichtungen offen stehen.<\/li>\n<li>Decken Sie entnommene Honigwaben immer bienensicher ab.<\/li>\n<li>F\u00fcttern Sie m\u00f6glichst abends, wenn nicht mehr viele Bienen unterwegs sind.<\/li>\n<li>Engen Sie das Flugloch vor der F\u00fctterung auf wenige Zentimeter Breite ein.<\/li>\n<li>Arbeiten Sie z\u00fcgig und \u00f6ffnen Sie die V\u00f6lker nur so lange wie unbedingt n\u00f6tig.<\/li>\n<li>Bis Mitte September sollte die Winterf\u00fctterung abgeschlossen sein.<\/li>\n<li>F\u00fcttern Sie f\u00fcr den Winter lieber zu viel, als zu wenig ein. Sie k\u00f6nnen \u00fcbersch\u00fcssige Futterwaben im Fr\u00fchjahr entnehmen. Verhungerte V\u00f6lker ersetzen Sie nicht so leicht.<\/li>\n<\/ol>\n<p><\/div>\n<div class=\"row \"><div class=\"col-lg-6 col-md-6 col-xs-12 col-sm-6\"><\/p>\n<h2>Gutes Winterfutter<\/h2>\n<ol start=\"21\">\n<li>Gut verdauen k\u00f6nnen Bienen nur drei Zucker: Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker) und Saccharose (R\u00fcbenzucker). Nur diese 3 Zuckerarten sind Bestandteil von Nektar.<\/li>\n<li>Enth\u00e4lt das Winterfutter zu viel Traubenzucker, kristallisiert es zu schnell aus. Die Bienen k\u00f6nnen es dann nicht aufnehmen und verhungern auf vollen Waben.<\/li>\n<li>Maltose (Malzzucker) k\u00f6nnen Bienen zwar nutzen, allerdings entsteht durch ein Enzym in ihrem Speichel daraus Glukose.<\/li>\n<li>Die Qualit\u00e4t des Winterfutters ist mindestens so wichtig, wie die Menge. Es sollte m\u00f6glichst wenig unverdauliche Stoffe enthalten.<\/li>\n<li>Unverdauliche Stoffe sind Mineralstoffe und Mehrfach- und Vielfachzucker.<\/li>\n<li>Diese Stoffe belasten die Kotblase der Bienen. Da die Bienen im Winter \u00fcber Wochen oder gar Monate nicht ausfliegen k\u00f6nnen, fangen sie die zu stark gef\u00fcllter Kotblase an im Stock zu koten. Das kann zu Ruhr oder Nosemose f\u00fchren.<\/li>\n<li>Damit das Futter nicht g\u00e4rt, sollte der Wassergehalt wie beim Honig m\u00f6glichst gering sein.<\/li>\n<li>Wird Futtersirup mit S\u00e4uren und hoher Hitze hergestellt, kann das f\u00fcr Bienen giftige HMF entstehen. Mit ambrosia\u00ae Bienenfutter gehen Sie auf Nummer sicher.<\/li>\n<li>ambrosia\u00ae Bienenfutter orientiert sich an nat\u00fcrlicher Bienennahrung und ist frei von unbek\u00f6mmlichen Stoffen. Durch hohe Standards bei der Produktion bekommen Sie immer gleiche Qualit\u00e4t.<\/li>\n<li>Lagern Sie Bienenfutter immer k\u00fchl und trocken. W\u00e4rme beg\u00fcnstigt die Bildung von HMF.<\/li>\n<\/ol>\n<p><\/div><\/p>\n<p><div class=\"col-lg-6 col-md-6 col-xs-12 col-sm-6\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-218 size-large\" src=\"https:\/\/www.ambrosia.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/NORDZ-456-Contentbild.jpg\" alt=\"Bienenfutter Teig ambrosia\u00ae Anwendung\" width=\"800\" height=\"400\"><\/p>\n<p><\/div><\/p>\n<p><\/div>\n<h2>F\u00fcttern nicht nur zur Winterzeit<\/h2>\n<ol start=\"31\">\n<li>Ableger haben weniger Flugbienen als Wirtschaftsv\u00f6lker. Mit einer Portion Futter unterst\u00fctzen Sie ihre Jungv\u00f6lker in ihrer Entwicklung.<\/li>\n<li>Mit ambrosia\u00ae Bienenfutterteig sorgen Sie f\u00fcr einen stetigen Futterstrom: er wird langsam abgenommen und das V\u00f6lkchen ist lange mit Futter versorgt.<\/li>\n<li>Der geruchslose ambrosia\u00ae Bienenfutterteig h\u00e4lt die Gefahr von R\u00e4uberei gering. Er eignet sich daher besonders auch f\u00fcr Trachtl\u00fccken w\u00e4hrend des Sommers. Ist ein baldiges Ende der Trachtl\u00fccke zu erwarten, sollte zur Vermeidung der Vermischung von Futter und neuem Honig nur Honig gef\u00fcttert werden. Honig sollte nur aus der eigenen Imkerei gef\u00fcttert werden.<\/li>\n<li>Auch f\u00fcr die K\u00f6niginnenaufzucht eignet sich ambrosia\u00ae Bienenfutterteig besonders gut.<\/li>\n<li>Ist das Winterfutter aufgebraucht, bevor sich die Bienen im Fr\u00fchling wieder selbst versorgen k\u00f6nnen, brauchen sie eine Notf\u00fctterung. Hierf\u00fcr eignen sich Futtertaschen mit ambrosia\u00ae Bienenfuttersirup nahe am Bienensitz.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Bienennahrung \u2013 nicht nur Zucker<\/h2>\n<ol start=\"36\">\n<li>Der Zucker im Honig und im ambrosia\u00ae Bienenfutter ist die Energiequelle der Bienen. Er dient als Flugbenzin, Brennstoff im Winter und deckt den Energiebedarf der wachsenden Larven.<\/li>\n<li>Massentrachten, wie die Obstbl\u00fcte, Raps oder Akazientracht, liefern Bienenv\u00f6lkern viel Nektar.<\/li>\n<li>Fr\u00fche Massentrachten (Obstbl\u00fcte) verbrauchen die V\u00f6lker gr\u00f6\u00dftenteils sofort. Honig wird erst produziert, wenn es mehr Nektar gibt, als das Volk im Moment ben\u00f6tigt.<\/li>\n<li>Wachsen ist anstrengend: jede Larve braucht w\u00e4hrend ihrer Entwicklung etwa 60 mg Zucker.<\/li>\n<li>Eine Stunde Sammelflug kostet etwa 12 mg Glukose.<\/li>\n<li>Zucker werden auch f\u00fcr die Wachsproduktion gebraucht. Das Verh\u00e4ltnis Futter\/Honig: Wachs ist ungef\u00e4hr 10:1. Die fr\u00fchen Massentrachten gehen zum Teil also in Baut\u00e4tigkeit im Fr\u00fchling!<\/li>\n<li>\u00dcberwinternde V\u00f6lker verbrauchen etwa 0,5-1 kg Honig pro Woche.<\/li>\n<li>Neben Nektar brauchen Bienenv\u00f6lker auch Pollen: er enth\u00e4lt Eiwei\u00dfe, essentielle Aminos\u00e4uren, Fette, Vitamine und Mineralstoffe.<\/li>\n<li>Die Volksst\u00e4rke im Fr\u00fchjahr h\u00e4ngt von den Pollenvorr\u00e4ten ab, die ein Volk im Herbst anlegen konnte.<\/li>\n<li>Pollen ist wesentlich f\u00fcr die Brutaufzucht. Unterversorgte Larven haben als erwachsene Bienen eine geringere Lebensdauer.<\/li>\n<li>Besonders im Fr\u00fchjahr, wenn das Volk w\u00e4chst und im Herbst, wenn die Winterbienen aufgezogen werden, ist eine gute Pollenversorgung wichtig f\u00fcr gesunde V\u00f6lker.<\/li>\n<li>Pollen holen Honigbienen gerne von m\u00f6glichst vielen Quellen. Einzelne Massentrachten bieten nicht alle N\u00e4hrstoffe, die sie brauchen.<\/li>\n<li>Wasser brauchen Bienen f\u00fcr die Brutaufzucht und um die Temperatur im Nest zu regulieren.<\/li>\n<li>Bienen sammeln gerne \u201edreckiges\u201c Wasser an Pf\u00fctzen oder brackigen Teichen. Das ist besonders mineralstoffreich.<\/li>\n<li>Bienentr\u00e4nken sollten immer trockene Pl\u00e4tzchen wie Steine, kleine \u00c4ste oder St\u00e4ngel bieten, damit die Bienen nicht ertrinken.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcttern nicht nur zur Winterzeit Ableger haben weniger Flugbienen als Wirtschaftsv\u00f6lker. Mit einer Portion Futter unterst\u00fctzen Sie ihre Jungv\u00f6lker in ihrer Entwicklung. Mit ambrosia\u00ae Bienenfutterteig sorgen Sie f\u00fcr einen stetigen Futterstrom: er wird langsam abgenommen und das V\u00f6lkchen ist lange mit Futter versorgt. Der geruchslose ambrosia\u00ae Bienenfutterteig h\u00e4lt die Gefahr von R\u00e4uberei gering. Er eignet sich daher besonders auch f\u00fcr Trachtl\u00fccken w\u00e4hrend des Sommers. Ist ein baldiges Ende der Trachtl\u00fccke zu erwarten, sollte zur Vermeidung der Vermischung von Futter und neuem Honig nur Honig gef\u00fcttert werden. Honig sollte nur aus der eigenen Imkerei gef\u00fcttert werden. Auch f\u00fcr die K\u00f6niginnenaufzucht eignet sich ambrosia\u00ae Bienenfutterteig besonders gut. Ist das Winterfutter aufgebraucht, bevor sich die Bienen im Fr\u00fchling wieder selbst versorgen k\u00f6nnen, brauchen sie eine Notf\u00fctterung. Hierf\u00fcr eignen sich Futtertaschen mit ambrosia\u00ae Bienenfuttersirup nahe am Bienensitz. Bienennahrung \u2013 nicht nur Zucker Der Zucker im Honig und im ambrosia\u00ae Bienenfutter ist die Energiequelle der Bienen. Er dient als Flugbenzin, Brennstoff im Winter und deckt den Energiebedarf der wachsenden Larven. Massentrachten, wie die Obstbl\u00fcte, Raps oder Akazientracht, liefern Bienenv\u00f6lkern viel Nektar. Fr\u00fche Massentrachten (Obstbl\u00fcte) verbrauchen die V\u00f6lker gr\u00f6\u00dftenteils sofort. Honig wird erst produziert, wenn es mehr Nektar gibt, als das Volk im Moment ben\u00f6tigt. Wachsen ist anstrengend: jede Larve braucht w\u00e4hrend ihrer Entwicklung etwa 60 mg Zucker. Eine Stunde Sammelflug kostet etwa 12 mg Glukose. Zucker werden auch f\u00fcr die Wachsproduktion gebraucht. Das Verh\u00e4ltnis Futter\/Honig: Wachs ist ungef\u00e4hr 10:1. Die fr\u00fchen Massentrachten gehen zum Teil also in Baut\u00e4tigkeit im Fr\u00fchling! \u00dcberwinternde V\u00f6lker verbrauchen etwa 0,5-1 kg Honig pro Woche. Neben Nektar brauchen Bienenv\u00f6lker auch Pollen: er enth\u00e4lt Eiwei\u00dfe, essentielle Aminos\u00e4uren, Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Die Volksst\u00e4rke im Fr\u00fchjahr h\u00e4ngt von den Pollenvorr\u00e4ten ab, die ein Volk im Herbst anlegen konnte. Pollen ist wesentlich f\u00fcr die Brutaufzucht. Unterversorgte Larven haben als erwachsene Bienen eine geringere Lebensdauer. Besonders im Fr\u00fchjahr, wenn das Volk w\u00e4chst und im Herbst, wenn die Winterbienen aufgezogen werden, ist eine gute Pollenversorgung wichtig f\u00fcr gesunde V\u00f6lker. Pollen holen Honigbienen gerne von m\u00f6glichst vielen Quellen. Einzelne Massentrachten bieten nicht alle N\u00e4hrstoffe, die sie brauchen. Wasser brauchen Bienen f\u00fcr die Brutaufzucht und um die Temperatur im Nest zu regulieren. Bienen sammeln gerne \u201edreckiges\u201c Wasser an Pf\u00fctzen oder brackigen Teichen. Das ist besonders mineralstoffreich. 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