{"id":104,"date":"2016-03-22T16:31:24","date_gmt":"2016-03-22T15:31:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/?page_id=104"},"modified":"2023-07-13T14:42:50","modified_gmt":"2023-07-13T12:42:50","slug":"futteralternativen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/bio-zucker\/futteralternativen\/","title":{"rendered":"Bienennahrung Futteralternativen"},"content":{"rendered":"<div class=\"row \"><div class=\"col-lg-6 col-md-6 col-xs-12 col-sm-6\"><\/p>\n<h2>Pollen<\/h2>\n<p>Bienen brauchen Bl\u00fchfl\u00e4chen und nat\u00fcrliche Pollenvielfalt, da nicht jede Pollenart alle n\u00f6tigen Nahrungsbestandteile enth\u00e4lt. Eine einseitige Pollentracht hat stets einen negativen Einfluss auf Immunst\u00e4rke und Vitalit\u00e4t der V\u00f6lker. Das Zusammentreffen von Pollenmangel und Varroose bedeutet fr\u00fcher oder sp\u00e4ter den Tod betroffener Bienenv\u00f6lker. Ein reichliches Pollenangebot im Fr\u00fchjahr ist von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Aufw\u00e4rtsentwicklung des Volkes nach der Winterpause, im Sp\u00e4tsommer unerl\u00e4sslich f\u00fcr die Anlage des Fett\/Eiwei\u00df-Polsters und damit der Langlebigkeit der Winterbienen.<\/p>\n<p>Der Pollenbedarf eines Bienenvolkes betr\u00e4gt zwischen 30 \u2013 50 kg pro Jahr. Was Pollenmangel bewirkt, veranschaulicht immer wieder das Schrumpfen der V\u00f6lker w\u00e4hrend der Waldtracht. Ein gutes Pollenangebot im Sp\u00e4tsommer ist unabdingbar zur Entwicklung gut versorgter gesunder Winterv\u00f6lker. Pollenersatz (z.B. Sojapoll, Magermilchpulver) ist zu keiner Zeit eine Alternative zum frisch eingetragenen Bl\u00fctenpollen aus der Natur. Die Physiognomie der Biene ist an Pollenersatz nicht angepasst. Eine eindeutige positive Wirkung von Pollenersatzstoffen ist wissenschaftlich nicht belegt.<\/p>\n<h2>Wasser<\/h2>\n<p>Wasser ben\u00f6tigen die Bienen abgesehen vom Eigenbedarf zur Bereitung des Futtersafts, zur F\u00fctterung der Brut, zur L\u00f6sung von Futterteiggaben und zur K\u00fchlung der Stocktemperatur an hei\u00dfen Sommertagen.&nbsp;Es wird von den Bienen nicht bevorratet. Deshalb ist ein stetes Angebot an Wasser in erreichbarer N\u00e4he wichtig, besonders im zeitigen Fr\u00fchjahr, wenn die Bienen oft nur weniger als eine Stunde am Tag ausfliegen k\u00f6nnen. Das Wasserdepot sollte nat\u00fcrlich auch ausreichenden Abstand zum Flugloch aufweisen. Bevorzugt aufgenommen wird Wasser im leicht sauren Bereich mit einem pH-Wert zwischen 5 und 6. Einen K\u00fcbel gef\u00fcllt mit Wasser, Torf oder auch Rindenmulch, platziert in sonniger Lage, nehmen die Bienen gerne an.<\/div>\n<div class=\"col-lg-6 col-md-6 col-xs-12 col-sm-6\"><\/p>\n<h2>Honig<\/h2>\n<p>Als nat\u00fcrlicher Nahrungsvorrat ist Honig physiologisch un\u00fcbertroffen. In den Monaten April bis Juni liegt der Tagesbedarf eines Volkes in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 300 \u2013 500 g. Als Winterfutter sind einige Honige aber ungeeignet:<\/p>\n<p>Wald- und Heidehonig sind zu reich an Ballaststoffen, was Darmst\u00f6rungen wie der Ruhr ausl\u00f6sen kann. Von einer Verf\u00fctterung des Honigs aus fremder Ernte ist abzusehen, da man nie sicher sein kann, dass dieser Honig frei von Krankheitskeimen ist. Futter, das einmal aus dem Stock entnommen wurde, kommt aus Krankheitsprophylaxe am besten nie wieder rein. Das gilt besonders f\u00fcr Futterwaben aus toten V\u00f6lkern, diese sind zu entsorgen!<\/p>\n<h2>Honigersatz<\/h2>\n<p>Zuckerwasser war \u00fcber lange Jahre die klassische Form der Bienenf\u00fctterung. Dem Vorteil einfacher Herstellung steht der Nachteil sehr begrenzter Lagerf\u00e4higkeit wegen des Risikos des Verderbs durch Mikroorganismen (z.B. durch Pilze) gegen\u00fcber. Zeigen sich schleimige Schlieren, ist das Zuckerwasser ist f\u00fcr jede weitere F\u00fctterung unbrauchbar.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu Zuckerwasser arbeiten die Bienen die dickfl\u00fcssigere L\u00f6sungen des ambrosia\u00ae Bienenfuttersirup mit deutlich niedrigerem Energieaufwand um, da weniger Dr\u00fcsenarbeit zur Invertierung zu leisten ist. Alternativ bereiteten Imker auch Futterteige aus Puderzucker und Honig zu, was allerdings sehr arbeitsaufwendig und teuer ist.<\/p>\n<h2>Ambrosia<\/h2>\n<p>Aus der Zusammenarbeit mit Imkern und Wissenschaftlern entwickelte Nordzucker in den 1970er Jahren spezielle, am f\u00fcr die Bienen optimalen Zuckerartenspektrum des Honigs orientierte und auf reinstem R\u00fcbenzucker basierende gebrauchsfertige Sirup- und Teig-Produkte. Vertrieben werden diese seither europaweit unter der Marke ambrosia\u00ae. Der Einsatz von Raffinade in zertifizierten Produktionsprozessen stellt hochwertige Produktqualit\u00e4ten sicher. Ihre Zusammensetzung ist frei von belastenden Inhaltsstoffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/kontakt\/\">Gerne beantworten wir Ihre Fragen und nennen Ihnen einen Fachh\u00e4ndler in Ihrer N\u00e4he<\/a><\/p>\n<p><a class=\"btn btn-primary btn-xs  \" href=\"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/kontakt\/\"  rel=\"\"  target=\"_self\">Kontakt <i class=\"glyphicon glyphicon-menu-right\" ><\/i><\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pollen<\/p>\n<p>Bienen brauchen Bl\u00fchfl\u00e4chen und nat\u00fcrliche Pollenvielfalt, da nicht jede Pollenart alle n\u00f6tigen Nahrungsbestandteile enth\u00e4lt. Eine einseitige Pollentracht hat stets einen negativen Einfluss auf Immunst\u00e4rke und Vitalit\u00e4t der V\u00f6lker. Das Zusammentreffen von Pollenmangel und Varroose bedeutet fr\u00fcher oder sp\u00e4ter den Tod betroffener Bienenv\u00f6lker. Ein reichliches Pollenangebot im Fr\u00fchjahr ist von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Aufw\u00e4rtsentwicklung des Volkes nach der Winterpause, im Sp\u00e4tsommer unerl\u00e4sslich f\u00fcr die Anlage des Fett\/Eiwei\u00df-Polsters und damit der Langlebigkeit der Winterbienen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":91,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4191,"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/104\/revisions\/4191"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/91"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ambrosia.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}